Die Schilddrüse ist zwar nur wenige Zentimeter groß, beeinflusst jedoch nahezu alle Stoffwechselprozesse im Körper. Sie bildet die Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin), die unter anderem den Energiehaushalt, den Stoffwechsel, die Körpertemperatur, die Herzfunktion sowie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit mitsteuern.
Produziert die Schilddrüse bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu wenig Hormone, laufen viele dieser Prozesse langsamer ab. Häufige Folgen können Müdigkeit, Erschöpfung, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, Konzentrationsprobleme oder eine verminderte Belastbarkeit sein.
Eine häufige Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift. Dadurch kann ihre Fähigkeit, ausreichend Schilddrüsenhormone zu bilden, mit der Zeit beeinträchtigt werden.
Da die Schilddrüse eng mit dem Hormonhaushalt, dem Darm, der Nährstoffversorgung und dem Nervensystem verbunden ist, lohnt sich eine ganzheitliche Betrachtung, um mögliche Zusammenhänge deiner Beschwerden besser zu verstehen.