Migräne ganzheitlich betrachtet.

Migräne ist ein anfallsartiger Kopfschmerz, der in unregelmäßigen Abständen wiederkehrt.

Der Schmerz ist pochend, pulsierend oder stechend und tritt meist auf einer Seite des Kopfes auf.

Begleitet werden kann der Schmerz von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Migräneanfälle können stunden- bis tagelang andauern. Oft müssen Betroffene ihren Alltag während eines Anfalls unterbrechen, da der Anfall sie völlig außer Gefecht setzt.

Sie ist weltweit die häufigste neurologische Erkrankung. Etwa 12% der Bevölkerung sind betroffen, Frauen stärker als Männer.

Die Ursachen sind noch nicht abschließend geklärt. Genetische Faktoren, Umwelteinflüsse, die Durchblutung der Gefäße im Gehirn und Störungen im Neurotransmitterstoffwechsel z.b. Tryptophan scheinen eine Rolle zu spielen.

Triggerfaktoren, die einen Anfall auslösen können:

  • intensive Sinnesreize (helles Licht, laute Geräusche)
  • Alkohol
  • Koffein
  • Stress
  • hormonelle Schwankungen (Menstruation)
  • Schlafmangel und Übermüdung
  • Histaminhaltige Nahrungsmittel
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

In meiner Praxis in Coesfeld und Münster begleite ich Menschen mit wiederkehrender Migräne individuell und strukturiert.

Migräne ganzheitlich verstehen

Will man Migräne ganzheitlich verstehen und beeinflussen, lohnt sich ein Blick auf die Verbindung von Migräne zu Darmgesundheit, Mitochondrien, Tryptophanstoffwechsel und Mikronährstoffen.

Darmgesundheit

Menschen mit Migräne leiden häufiger unter Magen-Darm-Störungen wie Durchfall oder Verstopfung, Reizdarmsyndrom und einer Dysbiose der Darmflora (1).

Tryptophanstoffwechsel

Patienten mit Migräne zeigen oft verminderte Serotoninspiegel und Tryptyophanspiegel (2)

Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, ist bei ausreichender Trypophanzufuhr um 54-60% vermindert (3).

Mikronährstoffe

Einige Mikronährstoffe können zur Vorbeugung oder Verbesserung eingesetzt werden. Diese verbessern die Energieproduktion im Gehirn, die Mitochondrienfunktion im Gehirn und reduzieren oxidativen Stress. Dazu zählen z.B.: Magnesium, B-Vitamine, Carnitin, Coenzym Q10 und Melatonin (4).

Vitamin D

Patienten mit Migräne weisen einen niedrigeren Vitamin-D Spiegel auf als Gesunde. Eine Supplementierung mit Vitamin D konnte die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren (5).

Mitochondrien

Es gibt eine Fülle an klinischen Daten, dass Migräne mit Störungen der Mitochondrienfunktion und Störungen des Energiestoffwechsels einhergeht (6, 7).

Migräne Behandlung in Coesfeld und Münster

Eine sinnvolle ganzheitliche Diagnostik und Therapie sollte alle oben genannten Faktoren berücksichtigen, um die zugrunde liegenden Wirkmechanismen zu verstehen und die jeweils individuellen Defizite aufzudecken.

Die Therapie der Migräne in meiner Heilpraktikerpraxis in Coesfeld und Münster richtet sich dann nach den individuellen Auffälligkeiten in der Diagnostik.

Mögliche Interventionen

  • Diagnostik und Therapie im Bereich Darmgesundheit (Mikrobiom, Histamin, Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
  • Meiden der Triggerfaktoren
  • Diagnostik und Therapie des Tryptophanstoffwechsels
  • Diagnostik und Therapie von Mikronährstoffmängeln
  • IHHT-Höhentraining beeinflusst die Mitochondrienfunktion
  • Lifestyle-Interventionen (Schlaf, Atmung, Ernährung, Bewegung, Licht, Kälte)
  • Interventionen zur Regulation des Nervensystems, um Stress zu beeinflussen
  • Osteopathie

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Herzlichst

Andrea

Heilpraktikerin Coesfeld

Heilpraktikerin Münster

Praxis für Darmgesundheit, Mikronährstoffe und Stressmedizin

www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/migraene/

Basisdiagnostik in der Komplementärmedizin – evidenzbasierte Diagnostik und erfolgreiche individualiserte Therapie, Prof. Dr. med. Burkhard Schütz, Biovis Diagnostik

1 https://www.mdpi.com/1422-0067/22/18/10134

2 https://www.mdpi.com/2073-4409/11/23/3795

3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31254181/

4 https://www.mdpi.com/2072-6643/13/12/4433

5 https://link.springer.com/article/10.1007/s10072-019-04021-z

6 https://www.mdpi.com/2075-1729/11/5/415

7 https://link.springer.com/article/10.1007/s40122-021-00240-5

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