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Ernährung für gute Stimmung

Your food – your mood: Wie ist Deine Stimmung heute?

Hast Du schon mal bemerkt, dass Dein Essen Einfluss hat auf Deine Stimmung?

Your food – your mood: Was sagt die Wissenschaft dazu?

La Chance und Ramsey (1) fanden 12 antidepressive Nährstoffe u.a. Folsäure, Eisen, Omega-3 Fettsäuren, Magnesium. Die beste Nahrung waren Austern, Muscheln, Fisch, grünes Blattgemüse und Kohlsorten.


Jacka et al. (2) konnte 2017 zeigen, dass eine Ernährungsintervention (u.a. Gemüse, Obst, Nüsse, Fisch, Fleisch, Geflügel, Olivenöl, Eier) die Symptome von schwerer bis mittelschwerer Depression signifikant reduzieren konnte.


Ganz aktuell in 2020 konnten Dobersek et al. (3) zeigen, dass das Vermeiden von Fleisch mit einem größeren Risiko für Depression und Angst verbunden ist.


Hu et al. (5) konnten in einer Metaanalyse zeigen, dass der Konsum von zuckerhaltigen Getränken mit einem höheren Risiko für Depression verbunden ist.


Die oben genannten Nahrungsmittel wie Folsäure, Eisen, Omega-3 Fettsäuren, Nüsse, Eier, Fisch, Fleisch, Geflügel sind reich an Aminosäuren und B-Vitaminen. Aminosäuren, B-Vitamine und Magnesium sind essentiell für die Synthese von Neurotransmittern für das Gehirn.


Und welche Rolle spielt der Darm bei Deiner Stimmung?


Über die sogenannte Darm-Hirnachse kommunizieren die Darmbakterien ständig mit dem Gehirn. Das geschieht einerseits über den Nervus Vagus, andererseits über Zytokine. Der Nervus Vagus ist der Hauptnerv, der das Gehirn mit dem Darm verbindet. Er dienst hier quasi als Datenautobahn. 90% der Daten werden vom Darm zum Gehirn transportiert nur 10% gehen in die andere Richtung vom Gehirn zum Darm.


Der Großteil des Glückshormons Serotonin wird im Darm produziert. Die zunehmende Zahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen zeigt immer mehr den Einfluss des Mikrobioms auf unterschiedliche psychische Erkrankungen (4) wie z.B. Depression. Deine Ernährung wirkt sich also unmittelbar auf deine Darmgesundheit und damit auf deine Stimmung aus. Your food – your mood: du hast es mit deiner Ernährung selbst in der Hand.


Willst Du wissen wie Du Dich mit deiner Ernährung glücklich isst und Dein Mikrobiom positiv beeinflussen kannst?

Dann melde Dich bei mir!

Herzlichst

Andrea Peyrick

Heilpraktikerin Coesfeld

Heilpraktikerin Münster

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(1)World J Psychiatry. 2018 Sep 20;8(3):97-104

(2) BMC Medicine volume 15, Article number: 3 (2017)

(3) https://doi.org/10.1080/10408398.2020.1741505

(4) Harv Rev Psychiatry. 2020;28(1):26–39.

(5) https://doi.org/10.1016/j.jad.2018.11.015

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