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Denkst du an dein Vitamin D?

Die Tage werden kürzer, die Sonne steht nicht mehr so hoch wie im Sommer. Ab Oktober ist dein Körper nicht mehr in der Lage durch die Sonnenstrahlen selbst Vitamin D herzustellen. Das kann er nur in ausreichendem Maß, wenn die Sonne so hoch steht, dass dein Schatten nicht höher ist, als du groß bist. Und du musst dazu uneingecremt sein und möglichst viel nackte Haut in die Sonne halten.

Eigentlich ist Vitamin-D auch die falsche Bezeichnung. Da es vom Körper selbst hergestellt werden kann, nimmt es eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein. Aus diesem Grund ist Vitamin-D kein Vitamin sondern vielmehr als Hormon zu sehen.

Als Hormon ist es eine Substanz, die der menschliche Organismus an vielen Stellen und zu vielen Zwecken benötigt. Nahezu alle Körperzellen verfügen daher über einen Vitamin-D-Rezeptor, welcher als Transkriptionsfaktor anschließend unsere DNA aktiviert.

Bei circa 85% der Deutschen ist der Vitamin-D-Status nicht ausreichend.


Wofür war Vitamin-D nochmal gut?

  • deinen Knochenstoffwechsel, Calcium-Phosphat-Haushalt
  • dein Immunsystem
  • deine Haut
  • dein Herz-Kreislauf-System
  • deine Muskel- und Nervenzellen
  • deine Bauchspeicheldrüse und den Insulinstoffwechsel
  • Genregulation von mehr als 1000 Genen im Zellkern
  • Aufbau, Steuerung und Teilung von Zellen
  • Beseitigung fehlerhafter Zellen
  • Funktionen im Gehirn


Mögliche Folgen bei mangelnder Versorgung:

  • subtile Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit oder schlechter Schlaf
  • Osteoporose, Rachitis im Kindesalter
  • erhöhte Infektanfälligkeit, Allergien, Asthma, Autoimmunerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Neurodermitis, Schuppenflechte
  • Verspannungen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche
  • Insulinresistenz, Metabolisches Syndrom, Typ 2 Diabetes
  • Depression, Schlafstörungen
  • chronische Infekte


Was begünstigt einen Mangel an Hormon D?

  • hohes Lebensalter, da im Alter die Fähigkeit der Haut abnimmt, das Sonnenvitamin selbst zu bilden
  • mangelnde Sonnenlichtexposition durch Jobs, die größtenteils in Innenräumen stattfinden bzw. ein genereller Lebensstil in geschlossenen Räumen
  • Übergewicht
  • Schwermetallbelastungen
  • Nieren- und Darmerkrankungen
  • ständiger Gebrauch von Sonnencreme



Welcher Vitamin-D Spiegel ist gut?

Als optimal anzusehen ist ein Spiegel von 40-60 ng/ml.


Damit das Hormon D optimal im Körper wirken kann, ist es abhängig von weiteren Co-Faktoren. Dazu gehören an erster Stelle Magnesium, Vitamin A, Vitamin K und Calcium.


Die Uni Hohenheim fand heraus, dass neben anderen Risikofaktoren der Status des Vitamins D mit als ein Indikator anzusehen ist, für schwere Verläufe von Covid-19.


www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=48816&cHash=5b2128cd37f8895202d502a1e829d560


Denkst du an dein „Hormon D“ oder möchtest Deinen Hormon-D-Haushalt optimieren?

Ich berate dich gerne!

Herzlichst

Andrea Peyrick

Heilpraktikerin Coesfeld und Münster

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