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Allergien und Heuschnupfen

Allergien und Heuschnupfen – in wenigen Tagen ist es soweit: Frühlingsanfang! Und das Wetter an diesem Wochenende macht schon Laune darauf. Endlich zeigt sich die Sonne und die Temperaturen steigen an. Die Pflanzenwelt fängt an zu sprießen und zu blühen. Frühlingsgefühle locken uns raus in die Natur.


Doch was die einen von uns in vollen Zügen genießen können, führt bei den anderen zu laufenden Nasen, Niesattacken, Atemnot und tränenden Augen. Allergien und Heuschnupfen zeigen sich – es ist Heuschnupfenzeit. Denn: die ersten Frühblüher sind unterwegs und können dem Immunsystem zu schaffen machen. Das Immunsystem reagiert quasi über. Doch eigentlich soll unser Immunsystem uns ja schützen und nicht überreagieren.


Bei 15 Prozent der Erwachsenen wird im Laufe ihres Lebens von Ärzten ein Heuschnupfen diagnostiziert. Frauen sind mit 16,5 Prozent häufiger betroffen als Männer.

Eine allergische Reaktion ist eine entzündliche Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose, aber fremde Substanzen (Allergene) wie Pollen, Hausstaubmilbenkot, Pilzsporen, Insektengift, Tierhaare, -speichel oder –hautschuppen und Nahrungsmittelbestandteile .


Rolle der Darmgesundheit bei Allergien und Heuschnupfen

Unser Darm spielt für das Immunsystem eine sehr große Rolle. Hier sitzen 80% der Immunzellen und das ist kein Zufall. Der Darm stellt mit seiner Oberfläche die größte Kontaktfläche zur Außenwelt dar. Hier soll das Immunsystem Toleranz lernen. Das heißt, es soll unterscheiden können, was körperfremd und was körpereigen ist. Ist der Darm geschwächt, kann er seine Barrierefunktion gegen äußere Einflüsse nicht mit voller Kraft für uns ausüben. Unser Immunsystem wird dadurch fehlgeleitet und es kommt zu diesen überschießenden allergischen Reaktionen. Denn Pollen sollten vom Immunssystem eigentlich nicht als gefährlich angesehen werden.


Was kann bei Allergie und Heuschnupfen tun?

Allergien und Heuschnupfen können auf verschieden Art und Weise behandelt werden.

  • Symptomorientierte Therapien: kurzfristige Linderung der Symptme durch Tropfen, Sprays, Tabletten, die die zur Abschwellung oder Reduktion der Histaminfreisetzung führen. Dabei wird allerdings nicht die Ursache behandelt.
  • Desensiblisierung: Der Körper wird schrittweise an das Allergen gewöhnt und so Toleranz aufgebaut.
  • Stärkung der Darmgesundheit und der Darmschleimhaut. Diese ist bei Allergikern nicht intakt und an der Allergieentstehung ursächlich beteiligt.


Eine Stärkung der Darmgesundheit und damit der Barrierefunktion reduziert nachweislich allergische Symptome.


Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Praxis oder nehmen Kontakt zu mir auf.


Herzlichst

Ihre Andrea Peyrick

Heilpraktiker Coesfeld und Münster

Praxis für kPNI, Darmgesundheit und Ernährungsberatung.


Literatur:

(Pascal et al.,; Microbiome and Allergic Diseases in Frontiers in Immunology 9:1584 · July 2018)

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