Vielleicht hast du bereits mehrere Untersuchungen hinter dir. Vielleicht wurde dir gesagt:

„Die Darmspiegelung ist unauffällig.“

„Das ist wahrscheinlich Reizdarm.“

„Versuchen Sie, Stress zu reduzieren.“

Und trotzdem werden deine Beschwerden nicht besser.

Viele Menschen mit einer Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) haben bereits eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Sie haben verschiedene Diäten ausprobiert, Nahrungsergänzungsmittel eingenommen oder unterschiedliche Therapien getestet – oft ohne nachhaltige Besserung.

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Eine häufige, aber oft übersehene Ursache chronischer Verdauungsbeschwerden

SIBO

SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth) beschreibt eine vermehrte bakterielle Besiedelung des Dünndarms.

Während Bakterien natürlicherweise vor allem im Dickdarm vorkommen, befinden sich bei einer Dünndarmfehlbesiedelung zu viele Bakterien im Dünndarm. Dort beginnen sie Kohlenhydrate bereits während der Verdauung zu vergären und produzieren Gase wie Wasserstoff oder Methan. Diese können die typische Beschwerden verursachen.

Nicht jeder Mensch entwickelt dieselben Symptome.

Manche leiden überwiegend unter Blähbauch und Bauchschmerzen, andere unter Durchfall, Verstopfung oder wechselnden Stuhlgewohnheiten.

Deshalb reicht es häufig nicht aus, nur einzelne Beschwerden zu behandeln.

Eine ganzheitliche Betrachtung berücksichtigt unter anderem:

  • Darmbewegung (Motilität)
  • Nervensystem und Stressregulation
  • Ernährung
  • Magensäure und Verdauungsenzyme
  • Mikrobiom
  • hormonelle Einflüsse
  • vorausgegangene Infektionen oder Medikamente

 

Kommen dir diese Beschwerden bekannt vor?

Vielleicht erkennst du dich in mehreren Punkten wieder:

Blähbauch kurz nach dem Essen

Schon kleine Mahlzeiten führen dazu, dass dein Bauch sichtbar anschwillt oder spannt.

Druck- und Völlegefühl

Der Bauch fühlt sich dauerhaft voll an – manchmal über Stunden.

Durchfall oder Verstopfung

Der Stuhlgang verändert sich oder wechselt ständig zwischen beiden Extremen.

Lebensmittel werden immer schlechter vertragen

Du verträgst plötzlich Obst, Gemüse oder andere Lebensmittel nicht mehr und hast das Gefühl, ständig auf etwas verzichten zu müssen.

Müdigkeit und Brain Fog

Nach dem Essen fühlst du dich erschöpft, unkonzentriert oder wie „benebelt“.

Reizdarm oder steckt mehr dahinter?

Viele Menschen mit einer SIBO erhalten zunächst die Diagnose „Reizdarm“.

Das Problem:

Reizdarm beschreibt zunächst ein Beschwerdebild – keine konkrete Ursache.

Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der Menschen mit Reizdarmsymptomen gleichzeitig eine Dünndarmfehlbesiedelung aufweisen kann.

Gerade wenn Beschwerden trotz verschiedener Maßnahmen bestehen bleiben, kann eine gezielte SIBO-Abklärung sinnvoll sein.

Jeder Darm erzählt seine eigene Geschichte. Deshalb beginnt die Begleitung immer mit einer ausführlichen Anamnese.

Mein Ansatz - strukturiert, individuell und ursachenorientiert

Fachliche Spezialisierung

Durch intensive Fortbildungen und das SIBO Mastery Program von Dr. Nirala Jacobi habe ich mich umfassend auf das Thema Dünndarmfehlbesiedelung spezialisiert.

Dein nächster Schritt

Wenn Blähbauch, Bauchschmerzen, Durchfall oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten deinen Alltag belasten, lohnt sich ein genauer Blick auf die möglichen Ursachen. Gemeinsam finden wir heraus, welche Zusammenhänge hinter deinen Beschwerden stehen können und welche Unterstützung zu dir und deinem Verdauungssystem passt.

Meine Darmbeschwerden verstehen
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1. Wir verstehen deine Geschichte

Wir sprechen über:

  • deine Beschwerden
  • bisherige Diagnosen
  • Ernährung
  • Stressbelastung
  • Medikamente
  • Verdauungsverlauf
  • bisherige Therapien
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2. Gezielte Diagnostik

Je nach Situation können unter anderem sinnvoll sein:

  • Wasserstoff- und Methan-Atemtest
  • Blutuntersuchungen
  • Nährstoffstatus
  • Schilddrüsenwerte
  • ergänzende Darmdiagnostik
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3. Zusammenhänge erkennen

Gemeinsam betrachten wir mögliche Einflussfaktoren wie:

  • Darmbewegung
  • Nervensystem
  • Mikrobiom
  • Ernährung
  • hormonelle Regulation
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4. Individuelle Begleitung

Auf Grundlage deiner Situation entwickeln wir einen nachvollziehbaren und strukturierten Plan mit klaren nächsten Schritten.

Häufige Fragen

SIBO steht für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“ und beschreibt eine vermehrte bakterielle Besiedelung des Dünndarms.

Während Bakterien natürlicherweise vor allem im Dickdarm vorkommen, befinden sich bei einer SIBO zu viele oder die falschen Bakterien im Dünndarm. Dort können sie Kohlenhydrate bereits während der Verdauung vergären und dabei Gase wie Wasserstoff oder Methan bilden. Dies kann verschiedene Verdauungsbeschwerden verursachen.

Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Häufig berichten Betroffene über:

  • Blähbauch – oft bereits kurz nach dem Essen
  • starke Blähungen
  • Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe
  • Druck- oder Völlegefühl
  • Durchfall, Verstopfung oder wechselnde Stuhlgewohnheiten
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Müdigkeit oder Erschöpfung nach dem Essen
  • Konzentrationsprobleme (Brain Fog)
  • wiederkehrende Reizdarm-Beschwerden

Viele meiner Patientinnen und Patienten haben bereits zahlreiche Untersuchungen hinter sich, ohne eine zufriedenstellende Erklärung für ihre Beschwerden erhalten zu haben.

Nein.

Das Reizdarmsyndrom beschreibt zunächst ein Beschwerdebild und ist eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Eine SIBO hingegen ist eine konkrete Dünndarmfehlbesiedelung, die ähnliche Symptome verursachen kann.

Studien zeigen, dass bei einem Teil der Menschen mit Reizdarmsymptomen auch eine SIBO vorliegen kann. Deshalb kann eine gezielte Abklärung sinnvoll sein, wenn Beschwerden trotz verschiedener Maßnahmen bestehen bleiben.

Eine SIBO entsteht meist nicht durch eine einzelne Ursache.

Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel:

  • eine gestörte Darmbewegung (Motilität)
  • frühere Magen-Darm-Infekte
  • chronischer Stress
  • Magensäuremangel
  • Antibiotikatherapien
  • hormonelle Einflüsse
  • anatomische oder funktionelle Veränderungen im Verdauungstrakt

Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Symptome zu betrachten, sondern mögliche Ursachen und Zusammenhänge individuell einzuordnen.

Zur Abklärung wird in der Regel ein Wasserstoff- und/oder Methan-Atemtest eingesetzt.

Je nach persönlicher Situation können ergänzend weitere Untersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise zur Beurteilung des Nährstoffstatus, der Schilddrüsenfunktion oder anderer Einflussfaktoren.

Welche Diagnostik für dich sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.

Die Begleitung richtet sich immer nach deiner individuellen Situation.

Je nach Befund können verschiedene Bausteine sinnvoll sein, beispielsweise:

  • gezielte Ernährungsanpassungen
  • Unterstützung der Darmbewegung
  • antimikrobielle Maßnahmen (pflanzlich oder – in ärztlicher Begleitung – medikamentös)
  • Aufbau und Stabilisierung des Mikrobioms
  • Ausgleich möglicher Nährstoffmängel
  • Behandlung möglicher zugrunde liegender Ursachen

Ziel ist nicht nur, die bakterielle Fehlbesiedelung zu reduzieren, sondern auch die Faktoren zu berücksichtigen, die zu ihrer Entstehung beigetragen haben.

Ja. Eine Dünndarmfehlbesiedelung kann erneut auftreten.

Deshalb lege ich großen Wert auf eine strukturierte Ursachenanalyse und eine individuelle Begleitung, damit nicht nur die Beschwerden, sondern auch mögliche Zusammenhänge berücksichtigt werden können.

Nein.

Nicht jede Dünndarmfehlbesiedelung wird gleich behandelt. Je nach individueller Situation kommen unterschiedliche therapeutische Ansätze infrage. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich nach deinen Beschwerden, der Diagnostik und den zugrunde liegenden Ursachen.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Die Dauer hängt unter anderem von der Ausprägung der Beschwerden, möglichen Ursachen und deinem individuellen Verlauf ab. Häufig umfasst die Begleitung mehrere Wochen oder Monate und wird regelmäßig an deine Entwicklung angepasst.

Private Krankenversicherungen und Beihilfen übernehmen die Kosten je nach Tarif ganz oder teilweise.

Gesetzliche Krankenkassen erstatten Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Einige Krankenkassen bezuschussen jedoch osteopathische Behandlungen. Gerne informiere ich dich im persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten.

In manchen Fällen können sich Beschwerden vorübergehend bessern. Bestehen jedoch typische Symptome wie Blähbauch, Durchfall, Verstopfung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten über längere Zeit, kann eine gezielte Abklärung sinnvoll sein. Eine frühzeitige Ursachenanalyse hilft dabei, mögliche Zusammenhänge besser zu verstehen und individuelle nächste Schritte abzuleiten.

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