frauengesundheit

Hitzewallungen, Schlafstörungen und Wassereinlagerungen- sind das etwas schon die Wechseljahre?

Wechseljahre – meine eigene Geschichte, wie ich mein Wissen und meine Erfahrung bei mir selbst angewendet habe, um meine Hitzewallungen und Schlafstörungen zu lindern.

Mit fast 47 Jahren fing es bei mir an. Hitzewallungen, mehrmals am Tag, teilweise mit Schweißausbrüchen. Nächtliches Aufwachen und gestörter Schlaf. Ich fühlte mich, als wäre ich ein Ofen. Und: drei Paar Schuhe waren mir auf einmal zu klein. Waren etwa auch meine Füße etwas angeschwollen?


Am Anfang fand ich das noch etwas lustig aber dann war ich schnell genervt. Der Schlaf war nicht mehr erholsam und ich fühlte mich dann auch tagsüber „neben der Spur“.


Eine Umfrage hat ergeben, dass 30-70% der Frauen therapeutische Hilfe während der Wechseljahre, dem Klimakterium benötigen. Nur 10% gaben keinerlei Beschwerden an und 10% hatten so starke Symptome, dass sie arbeitsunfähig waren.


Typische Wechseljahresbeschwerden sind:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Schleimhauttrockenheit
  • Schlafstörungen
  • Libidomangel
  • depressive Stimmungen
  • Erschöpfung / Müdigkeit
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörung
  • Blasenschwäche
  • Gewichtszunahme
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • unregelmäßiger Zyklus
  • Wassereinlagerungen


Die klimakterischen Beschwerden bzw. Beschwerden in den Wechseljahren können sehr variieren oder auch phasenweise auftreten.


Verlauf der Wechseljahre

Die Wechseljahre verlaufen in 3 Abschnitten. Die Perimenopause ist die Zeit, in der die Frau vom gebärfähigen Alter in die Menopause übergeht. Diese Zeit dauert mehrere Jahre und kann ab dem 35. Lebensjahr beginnen. Die Menopause bezeichnet die letzte spontane Blutung und liegt durchschnittlich um das 51. Lebensjahr. Die Postmenopause ist die Zeit 12 Monate nach der letzten Blutung.


Es kommt zu Veränderungen in der Hormonproduktion. Die Produktion in den Ovarien / Eierstöcken nimmt ab, zunächst sinkt der Progesteronspiegel und später dann auch der Östrogenspiegel.


„Frau“ ist den Wechseljahresbeschwerden keinesfalls hilflos ausgeliefert. Es ist keine Zeit, durch die „Frau“ durch muss und die Symptome „ertragen“ muss, nach dem Motto: „ Da kann man nichts machen“.


Frauengesundheit ganzheitlich betrachtet, bedeutet alle Einflussfaktoren auf den Hormonhaushalt zu berücksichtigen.


Interventionsmöglichkeiten bei Wechseljahresbeschwerden

Dazu gehören: Ernährung, Mikronährstoffe, Stress, die Schilddrüse, die Leber, der Darm und ausreichend Schlaf und Bewegung.


Im Darm werden durch bestimmte Enzyme Hormone wieder aufgenommen oder ausgeschieden.

Die Leber ist entscheidend für den Abbau der Hormone. Ist sie durch Zucker, Kaffee, Rauchen oder andere Toxine überlastet, können Hormone nicht mehr so gut abgebaut werden.


Durch Interventionen in den oben genannten Bereichen, sowie Phytotherapie (pflanzliche Arzneimittel) oder bioidentischen Hormonen lassen sich Wechseljahresbeschwerden sanft beeinflussen. Bei starkem Hormonmangel bedarf es verschreibungspflichtiger Hormone vom Frauenarzt.


Nach der Theorie nun zurück zu meiner persönlichen Geschichte. Zunächst habe ich eine Speichelanlayse meiner Geschlechtshormone inklusive dem Stresshormon Cortisol veranlasst und ein Check-Up beim Gynäkologen gemacht.


Wie zu erwarten war mein Progesteronspiegel zu niedrig.


Ich habe dann für mich 3 Präparate gewählt.

  • Eins um die Steuerung und Ausschüttung der Geschlechtshormone anzuregen.
  • Ein bioidentisches Hormon.
  • Und Bitterstoffe für die Leber.


Noch etwas mehr auf meine Ernährung geachtet und den Schlaf optimiert.


Hormontherapie ist Präzisionsarbeit und muss individuell abgestimmt sein. Daher an dieser Stelle keine weiteren Angaben zu Produkten oder Dosierungen.


Mein Fazit: Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen als Symptome der Wechseljahre haben sich erheblich verbessert!

Wenn Du mehr erfahren möchtest zum Thema Wechseljahre oder Dir Unterstützung wünschst, dann nimmt Kontakt zu mir auf!


Deine Andrea

Heilpraktikerin Münster und Coesfeld

kPNI-Therapeutin

Praxis für DARM-Gesundheit und Ernährung, Frauengesundheit und Stressmedizin

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